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Effektive Schmerzbehandlung: TENS in Kombination mit der Thermotherapie

Mit Wärme Muskelverspannungen lösen und mit TENS Schmerzreize blockieren

Für einen verstärkten Effekt der Schmerzlinderung sorgt die Kombination aus der Wärmeanwendung mit der TENS-Schmerztherapie. Überlastungen, einseitige Bewegungsabläufe, zu wenig Bewegung und Fehlhaltungen führen oft im Lendenwirbelbereich, dem Schulter-Nackenbereich und der Halswirbelsäule zu einer verhärteten Muskulatur. In einigen Fällen kann es auch zu einem Hexenschuss oder einem Bandscheibenvorfall kommen. Entspannen Sie die Muskulatur mithilfe eines Wärmekissens oder der klassischen Wärmflasche. Durch die zugeführte Wärme wird die Durchblutung gefördert und die Muskulatur lockert sich. Der Stoffwechsel arbeitet schneller. Ähnlich funktioniert auch die TENS-Reizstromtherapie. Sie entspannt die Muskulatur, löst Verhärtungen und bewirkt eine Durchblutungssteigerung¹. Um Ihre Schmerzen zu lindern, blockiert TENS zusätzlich die Schmerzweiterleitung. Dafür sorgen die Stromimpulse, die über die Elektroden an die Nerven geleitet werden. Schmerzhemmende Botenstoffe werden vermehrt ausgeschüttet, um das Immunsystem zu stärken. Verwenden Sie die Wärmebehandlung für eine lockere Muskulatur und die TENS-Therapie, um die Schmerzreize zu blockieren, verstärken Sie die schmerzlindernde Wirkungsweise. Sie können auch bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose die Kombination aus Wärme und der TENS-Schmerztherapie einsetzen.

TENS in Kombination mit der Wärmetherapie

Häufig treten Schmerzen im Nackenbereich auf. Der Grund dafür sind Fehlhaltungen und monotone Bewegungsabläufe am Arbeitsplatz. Wie können Sie hier die Wärmebehandlung und TENS-Therapie anwenden?

Entspannen Sie die Muskulatur mit unserem Moorkissen für die Nackenpartie. Erwärmen Sie das Kissen in der Mikrowelle oder einem Wasserbad und legen es dann auf die verhärtete Muskulatur. Mit einer Größe von 20 x 50 cm passt das Kissen sich sehr gut an und erwärmt gleichmäßig. Benutzen Sie nach der Anwendung der wohltuenden Wärme ein Reizstromgerät mit der speziellen Nacken-Elektrode für die TENS-Schmerztherapie. Unser STIM PRO X9 bietet Ihnen mit den Wahlmöglichkeiten P04, P10, P12 oder P14 eine Vielzahl von unterschiedlichen Programmen bei Nackenbeschwerden an. Die Durchblutung wird durch TENS gesteigert, der Stoffwechsel angeregt und Schmerzsignale blockiert. Die Dauer der einzelnen Anwendung sollte ungefähr 40 Minuten betragen.

Moorkissen-im-Nacken

Verletzungen mit Kälte behandeln und mit TENS Schmerzsignale hemmen

Behandeln Sie keine Entzündungen wie Rheumaschübe und akute Gelenkentzündungen mit Wärme. Sie verstärkt die Entzündungen noch. Verletzungen wie Hämatome, Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen sollten Sie sofort kühlen. Benutzen Sie dazu Thermokissen wie das Moorkissen oder Kühlkompressen. Wenden Sie zusätzlich noch die transkutane Nervenstimulation an, um die Schmerzrezeptoren zu blockieren, können Sie die Schmerzlinderung gezielt verbessern und steigern.

TENS in Kombination mit der Kältetherapie

Während des Joggens kann es zu Muskelzerrungen am Oberschenkel kommen. Der Muskel überdehnt und zieht sich schnell zusammen. Kühlen Sie in so einem Fall die betroffene Stelle mit einem Cool Pack. Bei uns finden Sie Kompressen in verschiedenen Größen und Sofort-Kühlkompressen, welche für die Kühlung kein Gefrierfach benötigen. Wenn Sie anschließend an die Kältebehandlung die TENS-Anwendung mit dem STIM PRO X9 und den Elektroden 10x5cm oder 12x7cm nutzen, können Sie die Schmerzreize blockieren. Sie haben dafür die Programme P02, P12 oder P14 zur Auswahl. Sie können für jede Anwendung 40 Minuten einplanen. 

 Anwendung-Kompresse-auf-Oberschenkel

Wirkungsweise der Elektrostimulation in Verbindung mit Temperaturreizen

Nutzen Sie die Kombination der TENS-Schmerztherapie und der Thermotherapie für:

  • Muskelentspannungen,
  • ein geringeres Schmerzempfinden,
  • ein beschleunigter Heilungsprozess,
  • ein gestärktes Immunsystem.

Im Gegensatz zu Schmerzmitteln gibt es hier bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen. Mit welchen Programmen Sie Ihre Schmerzwahrnehmung durch die Elektrotherapie senken können, erfahren Sie unter TENS-Anwendungen.

Quellen und wissenschaftliche Studien

¹Cramp, Gilsenan, Lowe & Walsh. (2000). The effect of high- and low-frequency transcutaneous electrical nerve stimulation upon cutaneous blood flow and skin temperature in healthy subjects. Clinical Physiology, 20(2), 150–157. https://doi.org/10.1046/j.1365-2281.2000.00240.x

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