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TENS Ratgeber – Was ist TENS?

Die TENS-Schmerztherapie – eine gesunde Alternative zu schmerzhemmenden Medikamenten Geschichte und Wirkung des Reizstroms Wirkungsweise und Anwendungsfälle der TENS-Reizstromtherapie...

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Die TENS-Schmerztherapie – eine gesunde Alternative zu schmerzhemmenden Medikamenten

Unter Schmerzen zu leiden, ist deprimierend. Und ebenso deprimierend ist es, immer wieder Schmerzmittel einnehmen zu müssen, um sie zu lindern, weil man weiß, dass die Schmerzen nach einiger Zeit wiederkommen. An diesem Punkt setzt die TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) an. Sie stellt eine vorteilhafte Alternative zu medikamentösen Schmerzbehandlungen dar und hat das Ziel, Sie mit der Zeit immer weiter von der Einnahme von Tabletten zu befreien. Zudem kommt die Schmerzhandlung mit TENS mit deutlich weniger und schwächeren Nebenwirkungen aus als die gängige Behandlung mit Medikamenten und ist zudem einfach in der Handhabung.

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Sie wollen wissen, ob auch für Ihren Anwendungsfall eine Schmerztherapie mit TENS in Frage kommt? Informieren Sie sich hier über die gängigen TENS Therapie Anwendungsarten. Sollte Ihr Anwendungsfall nicht aufgeführt sein, stehen Ihnen bei weiteren Fragen unsere geschulten Medizinprodukte-Berater unter der Rufnummer +49 7152 - 353 911 - 0 gerne von Mo-Fr von 9-17 Uhr zur Verfügung.

Geschichte und Wirkung des Reizstroms

Reizströme wurden bereits um 1900 vom Nobelpreisträger Walther Nernst untersucht. Reizstrom gab es in unterschiedlichen Formen schon in der Antike. Heute wird Reizstrom meist bei der Schmerzbehandlung eingesetzt, bei Durchblutungsstörungen oder orthopädischen Erkrankungen. Eine Spezialform der Reizstromtherapie ist der Herzschrittmacher, der den Herzmuskel stimuliert. Diese Form der Schmerzbehandlung ist auch unter dem Akronym TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) bekannt.

Die Wirkung der TENS-Therapie mit Reizstromgeräten beruht dabei auf nieder- oder hochfrequenter Spannung, die in der Regel ohne Nebenwirkungen in den Körper eindringt. Dort stimuliert sie Muskeln und Nerven. Laut Gate-Control-Theorie lässt sich so Schmerz schonend und ohne Medikamente behandeln, da die körpereigene Schmerzkontrolle gestärkt werden kann. Außerdem können gezielt einzelne Muskeln und Muskelgruppen angesprochen werden, was positive Auswirkungen auf die Kraft des Beckenbodens bei der Inkontinenz haben kann.

Wirkungsweise und Anwendungsfälle der TENS-Reizstromtherapie

Bei TENS handelt es sich um ein Reizstromtherapie-Verfahren, das eine sanfte Schmerzbehandlung ohne Medikamente möglich macht. Die Wirkungsweise des Verfahrens basiert dabei auf der Kontrollschrankentheorie nach Melzack und Wall. 

Nach dieser Theorie werden elektrische Impulse, die von einem speziellen TENS-Gerät – beispielsweise dem TENS/EMS Kombigerät STIM Pro X9 – erzeugt werden, über Elektroden-Pads auf der Haut auf die betroffene Körperstelle übertragen, wo sie die Nervenbahnen unter der Haut blockieren und dadurch die Weiterleitung der Schmerzreize zum Gehirn verhindern

Durch diese Stimulation der Nerven reduzieren sich die Schmerzen an der betroffenen Körperstelle und die Anwender müssen weniger oder keine zusätzlichen schmerzlindernden Medikamente zu sich nehmen. So viel zur Theorie. 

In der Praxis ist Reizstrom bei akuten und chronischen Schmerzen einsetzbar. Und tatsächlich kann die TENS-Therapie in beiden Fällen kleine Wunder bewirken. 

Bei akuten Schmerzen wenden Sie sie einfach nach Bedarf mehrmals täglich an und lassen sich durch die elektrische Nervenstimulation, die als angenehmes Kribbeln empfunden wird, tief entspannen. Sobald Sie wieder Schmerzen spüren, wenden Sie TENS erneut an. 

Bei chronischen Schmerzen kann TENS ebenso wirksam sein und einen schmerzstillenden, entspannenden Effekt erzielen. Die empfohlene Dauer einer Behandlung sollte sowohl bei chronischen als auch bei akuten Beschwerden 30 bis 40 Minuten betragen, bei Bedarf auch länger.

Die transkutane Nervenstimulation ist als Partnerstück zur elektrischen Muskelstimulation (EMS) zu verstehen. Die EMS ist vor allem zum effektiven Trainieren einzelner Muskelpartien sinnvoll und eine Alternative zum Krafttraining im Fitnessstudio. EMS wird oft ergänzend zu TENS angewendet, um neben der Schmerzbehandlung auch aktiv die Schmerzursachen zu bekämpfen, die häufig in einer geschwächten Muskulatur liegen.

Erfahren Sie mehr über die möglichen TENS Therapie Anwendungsarten.

TOP 6 Anwendungsbeispiele für die TENS Therapie

1. Rückenschmerzen: 

Insbesondere solche, die durch einen Bandscheibenvorfall kommen, verursacht durch schwere körperliche Arbeit oder eine schlechte Sitzhaltung während der Arbeit im Büro. Zum Anwendungsfall "TENS bei Rückenschmerzen"

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2. Arthrose und Gelenkschmerzen: 

Beschwerden durch Gelenkverschleiß führen unter anderem zu Knieschmerzen / Kniegelenkschmerzen oder Schulterschmerzen und können mit Reizstrom in den Griff bekommen werden. Zum Anwendungsfall "TENS bei Arthrose und Gelenkschmerzen"

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3. Rheumatoide Arthritis:

 Auch bei entzündeten Gelenken kann der TENS-Reizstrom einen schmerzlindernden Effekt hervorrufen. Zum Anwendungsfall "TENS bei Rheumatoide Arthritis"

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4. Menstruationsschmerzen: 

Was wäre, wenn Sie die monatlichen Menstruationsbeschwerden durch TENS lindern könnten und die monatliche Periode nicht mehr so anstrengend ist? Zum Anwendungsfall "TENS bei Rheumatoide Arthritis"

5. Handgelenksschmerzen / Daumen und Finger: 

Auch für Schmerzen an den Händen, zum Beispiel aufgrund von jahrelanger Arbeit am Schreibtisch, kann die Therapie mit der transkutanen Nervenstimulation helfen. Zu den Anwendungsfällen: TENS bei Handgelenkschmerzen oder TENS bei Daumen und Fingern

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6. (Spannungs-)Kopfschmerzen:

 Ist die Nacken- oder Rückenmuskulatur verspannt, äußert sich das in auch mal stärkeren Kopfschmerzen. Hören Sie auf, sich Kopfschmerztabletten einzuwerfen und wenden Sie lieber Reizstrom an, um die verspannten Muskeln zu lockern und so die Ursache zu beheben. Zum Anwendungsfall "TENS bei Spannungskopfschmerzen"

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Weitere Schmerzarten und nähere Informationen

> Besuchen Sie unserer TENS Anwendungsübersicht <

Um das vielversprechende Potential der Elektrotherapie voll auszuschöpfen, sollten Sie stets auf eine korrekte Anwendung achten. Insbesondere die Platzierung der Elektroden spielt dabei eine Rolle, auch um potenzielle Nebenwirkungen zu vermeiden. Beachten Sie die Sicherheitshinweise in der Anleitung Ihres Geräts. 

Achten Sie zudem auf einen einwandfreien Zustand der Elektroden. Um eine optimale Funktion zu gewährleisten, dürfen diese nicht zugeschnitten oder anderweitig präpariert werden. Tauschen Sie die Elektroden ferner immer wieder mal aus, wenn die Klebekraft nachlässt und der Strom nicht mehr optimal übertragen wird. Durch das Verwenden eines Kontakt- und Reinigungssprays können Sie den Verschleiß übrigens verlangsamen und Ihre Elektroden somit länger nutzen. Aus hygienischen Gründen sollte eine Elektrode immer nur von derselben Person verwendet werden.

Grundsätzlich ist TENS auch in Fachkreisen als äußerst wirksame Methode zur Therapie verschiedenster Schmerzen und Beeinträchtigungen anerkannt. Sie hat aber ihre Grenzen und so ist darauf hinzuweisen, dass sich bestimmte Krankheiten mit TENS gar nicht behandeln lassen.

Wir empfehlen daher grundsätzlich: Holen Sie sich immer ärztlichen Rat ein, bevor Sie TENS anwenden. Nur Ihr Arzt kann beurteilen, ob eine Therapie mit Reizstrom bei Ihren Beschwerden wirken kann.

Welche Vorteile hat eine TENS-Behandlung?

Natürlich wirken Schmerzmittel und lindern den Schmerz. Oft aber nur mit Nebenwirkungen. Die transkutane Nervenstimulation kommt mit deutlich weniger und schwächeren Nebenwirkungen aus und hat darüber hinaus noch viele Vorteile mehr. Und damit ein paar handfeste Gründe, weshalb Sie von den Schmerzmitteln lieber zu TENS wechseln sollten. 

Ist die TENS Reizstromtherapie sicher?

Grundsätzlich ist die Schmerztherapie mit TENS eine in der Regel sichere und nahezu nebenwirkungsfreie Therapieform

Gibt es dennoch Risiken, Nebenwirkungen und Kontraindikationen?

In seltenen Fällen, ja. Beachten Sie zunächst, dass der Körper sich an die Behandlung gewöhnen und die Wirksamkeit mit der Zeit etwas nachlassen kann. Verzagen Sie aber nicht, sondern wenden Sie die Therapie einfach mit verschiedenen Parametern oder mit wechselnden Programmen an. So können Sie dem Gewöhnungseffekt vorbeugen

Ebenso ist zu erwähnen, dass es bei empfindlichen Hauttypen zu Hautreizungen kommen kann. Dies tritt vor allem bei zu langer Anwendung auf derselben Hautpartie auf und stellt die häufigste Nebenwirkung dar. Das ist nicht weiter schlimm und gibt sich nach kurzer Zeit normalerweise wieder. Falls nicht, sprechen Sie mit Ihrem Arzt und lassen sich untersuchen. Eventuell helfen Ihnen Elektroden für sensible Haut, um das Problem zu vermeiden. 

Die Kontraindikationen bestehen darin, dass Sie TENS (und auch EMS) in bestimmten Fällen nicht oder nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden sollten.

Achten Sie unter anderem auf folgendes:

  • Träger von Herzschrittmachern dürfen keinen Reizstrom verwenden.
  • Wenden Sie kein TENS an, wenn Sie Hauterkrankungen oder Herzrhythmusstörungen haben oder unter Epilepsie leiden
  • Bei einer Schwangerschaft darf die Anwendung nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
  • Im Falle einer Krebserkrankung darf TENS nur nach ärztlicher Anordnung erfolgen.
  • Träger von Metallimplantaten – dazu zählen auch Kupferspiralen – sollten vor der Anwendung ihren Arzt konsultieren.

Dies sind die häufigsten Gründe, die gegen eine Verwendung von Reizstrom sprechen. Lesen Sie in jedem Fall die Anleitung Ihres Gerätes gründlich durch und achten Sie darauf, dass keine der dort beschriebenen Kontraindikationen auf Sie zutrifft.

Welche axion-TENS-Geräte wir empfehlen Ihnen?

Bei uns finden Sie verschiedene Reizstromgeräte für die Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen und Kombigeräte für die TENS Schmerztherapie, die EMS Muskelstimulation und das Beckenbodentraining. Alle Geräte verfügen über eine große Programmauswahl und sind für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet. Lesen Sie mehr über unsere drei Empfehlungen.

Die richtige Einstellung Ihres TENS Gerätes

Die transkutane elektrische Nervenstimulation verspricht, Schmerzen ohne weiteren Einsatz von Schmerzmitteln und Medikamenten den Kampf anzusagen. Natürlich ist die Wirkungsweise bei jedem Menschen eine andere. 

Erfahren Sie unter "TENS Geräte Einstellungen", welche Schritte Sie bei der Einstellung, Anwendung und dem Ablauf unbedingt beachten sollten: 

Die TENS ersetzt keinen gesunden Lebensstil mit ausreichender Bewegung – und die brauchen Sie, um erst überhaupt keine Schmerzen zu bekommen. Fühlen Sie sich aber doch einmal unwohl oder haben Sie in diesem Moment bereits einschränkende Schmerzen, dann könnte ein TENS-Gerät Ihr Schlüssel zum Glück – also zu einem schmerzfreieren Leben – sein.

TENS-Gera-t-Einstellungen

Sie haben Fragen zur TENS Therapie oder unseren Produkten? Unsere geschulten Produktberater stehen Ihnen jederzeit gerne per E-Mail unter service@axion.shop oder per Telefon +49 7152 - 353 911 - 0 zur Verfügung.

 

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