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TENS bei Rückenschmerzen

Durch eine schlecht ausgebildete Rückenmuskulatur fehlt der Schutz der Wirbelsäule und der Bandscheiben (Zwischenwirbel). Dieses Muskelkorsett schützt und stabilisiert im Normalfall die...

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Durch eine schlecht ausgebildete Rückenmuskulatur fehlt der Schutz der Wirbelsäule und der Bandscheiben (Zwischenwirbel). Dieses Muskelkorsett schützt und stabilisiert im Normalfall die Wirbelsäule, die Nervenbahnen sowie die Bandscheiben. Besonders betroffen ist hiervon vor allem der untere Bereich der Wirbelsäule, die Lendenwirbelsäule. Schmerzen im oberen Rückenbereich stehen oft in Zusammenhang mit Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich. Auch im Bereich der Brustwirbelsäule sind Schmerzen meist durch Verspannungen der Rückenmuskeln bedingt, die die einzelnen Wirbel der Brustwirbelsäule miteinander verbinden. Unnatürliche und immer wiederkehrende Arbeitshaltungen, eine bewegungsarme Lebensweise oder anderweitig einseitige Belastungen des Rückens führen häufig zu muskulären Dysbalancen oder zu Verkrümmungen der Muskulatur. Ohne die schützenden Muskeln können die Kräfte direkt auf die Zwischenwirbelkörper wirken. Diese übertragen den hohen Druck weiter auf die angrenzenden Nervenbahnen. Das verursacht letztlich den eigentlichen Rückenschmerz.

Wie kann man Rückenschmerzen entgegenwirken?

Zur Vorbeugung von Rückenschmerzen ist es wichtig, eine Kräftigung der Muskulatur, eine Verbesserung der Körperhaltung, Lockerung bzw. Entspannung und eine rückengesunde Verhaltensweise zu kombinieren. Das Training der Rückenmuskulatur ermöglicht nicht nur eine aufrechte und gerade Körperhaltung sowie ein athletisches Aussehen, sondern kann entscheidend dazu beitragen, Rückenbeschwerden zu vermeiden bzw. vorzubeugen. Empfehlenswert ist ein gesundheitsorientiertes Rückentraining. Hierunter versteht man eine Kombination aus Rückenschule, Kräftigung der beteiligten Muskulatur, Dehnung und Lockerung diverser Muskeln sowie auch Entspannungsübungen.

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So platzieren Sie die TENS-Elektroden bei Rückenschmerzen

Bringen Sie die Elektroden an der Stelle an, an der Sie die Schmerzen im Rückenbereich spüren. Da es eine Vielzahl an unterschiedlichen Schmerzpunkten an der Rückenpartie gibt, finden Sie auch unterschiedlich große Elektroden. Wir empfehlen je nach Schmerzregion das Rücken-Elektroden-Set, die Rückenelektrode 20 x 12 cm, die Elektroden 33 x 4 cm oder die Elektroden 5 x 5 cm. Hier sehen Sie ein geläufiges Beispiel für die richtige Elektrodenplatzierung mit den Elektroden 5 x 5 cm. Für diese Anwendung benötigen Sie ein TENS Gerät mit mindestens zwei Kanälen. 

TENS Elektrodenplatzierung bei Rückenschmerzen

Alternative TENS-Elektrodenplatzierung bei Rückenschmerzen mit der langen Rückenelektrode 33 x 4 cm

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Wie wenden Sie die TENS-Reizstromtherapie bei Rückenschmerzen an?

In dem Video sehen Sie die richtige Elektrodenplatzierung mit den Elektroden 5 x 5 cm und den Elektroden 33 x 4 cm. Sie finden hier auch die korrekte Anwendung mit den Reizstromgeräten.

Das optimale TENS Gerät für Ihren Anwendungsfall – Empfehlung der Programme

Die optimale TENS - Einstellung kann von Mensch zu Mensch sehr variieren. Probieren Sie aus, welches Programm oder Einstellung am Besten zu Ihnen passt. 

TENS EMS Kombi Gerät STIM-PRO X9

Hier wird in der Regel die Programme P01, P05 oder P15 verwendet.

TENS Gerät STIM-PRO T-400

Hier wird in der Regel das Programm P05 oder P12 verwendet.

TENS-Gerät STIM-PRO COMFORT

Hier wird in der Regel das Programm P05 oder P06 verwendet.

Die Stromstärke sollte so eingestellt sein, dass Sie als angenehmes Kribbeln empfunden wird. Die Dauer der Anwendung sollte ca. 40 Minuten betragen, um eine anhaltende Schmerzreduktion zu erzielen. Es ist auch sinnvoll, die Programme hin und wieder zu wechseln um dem dem Körper einen neunen Reiz zu geben und um die Wirkung der TENS - Behandlung zu erhöhen.

EMS lockert zusätzlich die Muskeln

Nach der TENS - Behandlung können Sie mit den Programmen P29 bzw. P30 die Nackenmuskulatur lockern, um Verspannungen zu lösen. Stellen Sie die Intensität so ein, dass Sie leichte Muskelzuckungen spüren. Die Lockerung können Sie 10 bis 20 Minuten anwenden.

Mit einem EMS Gerät  können Sie die Muskulatur zusätzlich zur Schmerztherapie trainieren, um den Rücken zu stärken und künftige Beschwerden zu vermeiden. Insbesondere wenn Sie viele Tätigkeiten im Sitzen ausführen, wie z. B. bei Büroarbeit, sind die Rückenmuskeln häufig nicht ausreichend trainiert. 

Ein EMS - Training wirkt hier präventiv dem Entstehen von Beschwerden entgegen. Mit dem EMS - Programm P17 können Sie Ihre Rückenmuskulatur optimal aufbauen. Wählen Sie dabei eine Intensität knapp unter der Schmerzgrenze für den optimalen Effekt. Sie sollten deutliche Kontraktionen spüren. Die Anwendung sollte anfangs nicht länger als 4 Minuten dauern, bei etwas Übung können Sie sich auf 6 Minuten steigern. Im Anschluss können Sie wieder Muskellockerung mit P29 und P30 anwenden, um Muskelkater zu vermeiden.

Sie haben noch Fragen zur korrekten Elektrodenplatzierung bei Rückenschmerzen?

TENS Beratung am Telefon: +49 (0) 7152 – 353 911 – 0 oder schreiben Sie uns.

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