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TENS bei Schmerzen an der Lendenwirbelsäule

Im Laufe des Lebens verlieren die Bandscheiben immer mehr an Flüssigkeit. Sie schrumpfen so dauerhaft Stück für Stück und verringern damit die Federung zwischen den Wirbeln. Die Muskelspannung lässt immer mehr nach und es kommt zu Schmerzen.

Akute Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule haben meist eine harmlose Ursache. Sie entstehen durch Muskelverspannungen, bedingt durch eine Fehlhaltung, Bewegungsmangel, einseitige Belastungen, schweres Tragen oder Heben oder Stress. Muskelverspannungen gehen oft in Verhärtungen der Muskeln über, was wiederum zu erhöhter Schmerzempfindlichkeit führt. Schmerzverursachende Erkrankungen in diesem Bereich sind zum Beispiel der Bandscheibenvorfall, das Ischias-Syndrom, rheumatische Erkrankungen, Arthrose und der gefürchtete Hexenschuss mit einer schmerzhaften Zwangshaltung und großer Bewegungseinschränkung. Eine TENS-Anwendung kann vor allem bei allen verspannungsbedingten Schmerzzuständen für baldige Besserung sorgen.¹ Sie fördert die Durchblutung und damit die Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr der Behandlungsumgebung.² So kann eine schnelle Schmerzminderung eintreten. Selbst eine prophylaktische TENS-Anwendung kann Verspannungen vorbeugen. Bei chronischen Schmerzen verhindern die elektronischen Impulse des TENS-Gerätes, dass die Schmerzreize über die Nerven an das Gehirn weitergeleitet werden. Durch das Blockieren der Schmerzreizweitergabe erfolgt meistens eine rasche Schmerzlinderung. Eine weitere Parametereinstellung fördert die Ausschüttung von körpereigenen Hormonen, den Endorphinen. Diese erzielen eine schmerzdämpfende Wirkung.³

Für eine TENS-Behandlungen am Rücken sind Elektroden, die gut haften und einen niedrigen Widerstand haben, wichtig. Besonders entlang der Wirbelsäule. Dann können die elektrischen Reize gleichmäßig über die gesamte Länge des Rückens weitergegeben werden. Dadurch wird auch der Rückenstrecker-Muskel (Musculus erector spinae) angesprochen.

So platzieren Sie die TENS Elektroden bei Schmerzen an der Lendenwirbelsäule

Die Muskeln im Lendenwirbelbereich verkümmern häufig bei Büroarbeit. Durch eine Elektro-Muskelstimulation helfen Sie mit, diese Muskeln zu stärken und Schmerzen zu lindern oder diese zu verhindern. Wir empfehlen für die Lendenwirbelsäule die  Rücken-Elektrode 20 x 12 cm oder die Elektroden 5 x 5 cm. Hier sehen Sie die richtige Elektrodenplatzierung mit den Elektroden 5 x 5 cm für die Schmerzbehandlung mit einem TENS-Gerät mit zwei Kanälen.

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Alternative mit der Elektrode 33 x 4 cm

Für TENS-Behandlungen am Rücken sind Elektroden, die gut haften und einen niedrigen Widerstand haben, wichtig. So können die elektrischen Reize gleichmäßig über die gesamte Länge des Rückens weitergegeben werden. Die Elektrode 33 x 4 cm eignet sich sehr gut um den Rückenstrecker-Muskel (Musculus erector spinae) anzusprechen. 

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Zweite Alternative mit der Rücken- & Wirbelsäule-Elektroden

Eine weitere Variante ist die Verwendung der TENS - Rücken- & Wirbelsäule-Elektroden. Probieren Sie aus welche Variante bei ihnen am Besten funktioniert.

TENS Elektrodenplatzierung für den Rücken

Wie wenden Sie die Reizstromtherapie an, um die Schmerzen nach einem Hexenschuss zu lindern?

Hier sehen Sie die richtige Elektrodenplatzierung mit den Elektroden 5 x 5 cm und den Elektroden 33 x 4 cm. In dem Video finden Sie auch die richtige Bedienung der Reizstromgeräte.

Das optimale TENS Gerät für Ihren Anwendungsfall – Empfehlung der Programme

Bei TENS EMS Geräten aus dem Hause axion empfehlen wir nachfolgende Programme für die Schmerztherapie.

TENS EMS Kombi Gerät STIM-PRO X9

Hier wird in der Regel das Programm P01, P04 oder P15 verwendet.

Zum Gerät: TENS-EMS-Kombigerät STIM-PRO X9

TENS Gerät STIM-PRO T-400

Hier wird in der Regel das Programm P07 verwendet.

Zum Gerät: TENS-Gerät STIM-PRO T-400

TENS-Gerät STIM-PRO COMFORT

Hier wird in der Regel das Programm P02 oder P03 verwendet.

Zum Gerät: TENS-Gerät STIM-PRO COMFORT

EMS lockert zusätzlich die Muskeln

Nach der TENS - Behandlung können Sie mit den Programmen P29 bzw. P30 die Muskulatur lockern, um Verspannungen zu lösen. Stellen Sie die Intensität so ein, dass Sie leichte Muskelzuckungen spüren. Die Lockerung können Sie 10 bis 20 Minuten anwenden.

Trainieren Sie Ihre Muskulatur um Schmerzen vorzubeugen

Mit dem EMS-Training können Sie Ihre Muskulatur stärken. Besonders durch viele Tätigkeiten im Sitzen verkümmert die Rückenmuskulatur. Mit dem EMS-Programm P17 können Sie Ihre Muskulatur optimal aufbauen. Wählen Sie dabei eine Intensität knapp unter der Schmerzgrenze für den optimalen Effekt. Sie sollten deutliche Kontraktionen spüren. Die Anwendung sollte anfangs nicht länger als 4 Minuten dauern, bei etwas Übung können Sie sich auf 6 Minuten steigern. Im Anschluss können Sie wieder die Muskellockerung mit P29 und P30 anwenden, um Muskelkater zu vermeiden.


Das sagen unsere Kunden

Trustpilot Bewertung Review TENS Lendenwirbelsäule

Quellen und wissenschaftliche Studien

¹Bachmann, J. & Pothmann, R. (2010). TENS. Transkutane elektrische Nervenstimulation in der Schmerztherapie (4. Aufl.). Karl F. Haug Verlag.

²Cramp, Gilsenan, Lowe & Walsh. (2000). The effect of high- and low-frequency transcutaneous electrical nerve stimulation upon cutaneous blood flow and skin temperature in healthy subjects. Clinical Physiology, 20(2), 150–157. https://doi.org/10.1046/j.1365-2281.2000.00240.x

³Marchand, S., Charest, J., Li, J., Chenard, J.-R., Lavignolle, B. & Laurencelle, L. (1993). Is TENS purely a placebo effect? A controlled study on chronic low back pain. Pain, 54(1), 99–106. https://doi.org/10.1016/0304-3959(93)90104-w

Sie haben noch Fragen zur korrekten Elektrodenplatzierung bei Schmerzen an der Lendenwirbelsäule?

TENS Beratung am Telefon: +49 (0) 7152 – 353 911 – 0 oder schreiben Sie uns.

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