Kundenservice: +49 7152 - 353 911 - 0

Was Sie vor dem Kauf eins EMS-Gerätes beachten sollten

Um zu Hause ein EMS-Training durchführen zu können, brauchen Sie das richtige EMS-Gerät (welches man auch Reizstromgerät oder Elektrostimulationsgerät nennt). Also den kleinen Apparat , der...

mehr erfahren Text einklappen

Um zu Hause ein EMS-Training durchführen zu können, brauchen Sie das richtige EMS-Gerät (welches man auch Reizstromgerät oder Elektrostimulationsgerät nennt). Also den kleinen Apparat, der die Stromimpulse erzeugt, welche Ihre Muskeln über die Elektroden stimulieren und dadurch stärken.

Welches EMS-Gerät brauche ich?

Bevor Sie sich für ein EMS-Gerät entscheiden, sollten Sie sich zunächst über die elektrische Muskelstimulation und deren Einsatzbereich informieren.

Beachten Sie zunächst folgenden Grundsatz

EMS ist nicht dasselbe wie TENS! Nähre Informationen unter Unterschiede TENS EMS oder auf unseren Ratgeber-Seiten: TENS Ratgeber und EMS Ratgeber.

Auf der Suche nach einem entsprechenden Reizstromgerät werden Sie oft auf beide Bezeichnungen stoßen. Sie werden reine EMS-Geräte wie auch reine TENS-Geräte (z.B. das TENS Gerät STIM-PRO T-400) wie auch smarte EMS-TENS-Kombi-Geräte finden (z.B. das TENS EMS Kombigerät STIM-PRO X9).

Die elektrische Muskelstimulation (EMS) ist dabei stets auf das Trainieren und Stärken von Muskeln (kurz EMS-Muskeltraining) ausgerichtet. Bei der TENS (transkutane elektrische Nerven-Stimulation) handelt es sich um eine Methode zur TENS-SchmerztherapieSowohl TENS-Geräte als auch EMS-Geräte können auch für Massage- sowie Wellnesszwecke genutzt werden. Gemeinsam haben diese Geräte, dass sie alle mit Stromimpulsen arbeiten.

Die verschiedenen EMS-Geräte unterscheiden sich nach Funktionsumfang, sodass Sie genau das Gerät auswählen können, das Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

In folgenden drei Anwendungsbereichen sind EMS-Geräte wertvoll

  • Reha und Muskelaufbau: Wenn sich Ihre Muskeln durch Verletzungen zurückbilden, können Sie sie mit der elektrischen Muskelstimulation wieder aufbauen und stärker als vorher machen. Ebenso können Sie die Muskeln auch generell weiter aufbauen und stärken, ohne Ihre Gelenke zu belasten.
  • Beschwerden vorbeugen: Mit der elektrischen Muskelstimulation tun Sie einerseits jetzt Ihrer Fitness etwas Gutes und beugen andererseits Beschwerden vor, die später im Leben mal auftreten können. Eine starke Muskulatur entlastet Gelenke und Wirbel und ist gleichermaßen sowohl im Bürojob als auch bei körperlich anspruchsvoller Arbeit gleichermaßen wichtig.
  • Trainieren: Das EMS-Training kann sich positiv als Erweiterung zum bereits bestehenden Trainingsprogramm anwenden lassen. Deshalb nutzen beispielsweise viele Profisportler die elektrische Muskelstimulation, um ihre Trainingsergebnisse immer weiter zu verbessern und Trainingsziele schneller zu erreichen. Die EMS ist aber kein Sportersatz, sondern wirkt optimal in Kombination mit konventionellem Training. 

Wenn keiner dieser Bereiche auf Sie zutrifft, kann es sein, dass Sie sich nach einem TENS-Gerät umsehen müssen. Beachten Sie darüber hinaus, dass die elektrische Muskelstimulation eine Gefahr darstellen kann, wenn Sie schwanger sind, bestimmte chronische oder schwere Krankheiten haben, sowie einen Herzschrittmacher oder metallische Implantate besitzen.

Ohnehin sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen, bevor Sie ein EMS-Gerät kaufen und anwenden. Die hier genannten Risikogruppen sind noch nicht komplett und es ist schlicht besser, sich durch den ärztlichen Rat abzusichern, bevor man Reizstrom anwendet. Auch wenn dieser für den menschlichen Körper bei korrekter Anwendung normalerweise weitestgehend ungefährlich ist.

Funktionsweise von EMS-Geräten mit Reizstrom

Lernen Sie mehr über die Funktionsweise von EMS-Geräten in Verbindung mit Reizstrom.

So funktionieren EMS-Geräte

EMS-Geräte senden Stromimpulse an Elektroden aus, die auf der Haut kleben. Dort, wo die Stromimpulse auf den Körper treffen, stimulieren sie die unter der Haut befindlichen Muskeln. Man spricht auch davon, dass die Muskeln kontrahieren.

Die Kontraktionen wie auch die Pausen zwischendrin dauern mehrere Sekunden (Abweichungen sind bei speziellen Trainingsprogrammen denkbar) und die Muskeln werden durch das konkrete Anspannen sowie Entspannen effektiv trainiert. Das Trainieren mit EMS ist normalerweise schmerzfrei und Sie nehmen eine mal schwächere und mal stärkere Vibration wahr. Sofern es schmerzt, reduzieren Sie die Intensität. Sollten Sie weiterhin Beschwerden spüren, brechen Sie das Training ab.

Das sind die Vorteile der EMS-Geräte von axion

Sie haben diverse Vorteile, wenn Sie sich für die EMS-Geräte aus dem Hause axion entscheiden.

  • Es handelt sich um offiziell geprüfte und zertifizierte Medizinprodukte.
  • Sie können auf eine Vielzahl bewährter EMS-Programme zurückgreifen – optimiert für den jeweiligen Nutzertyp oder Muskelgruppe.
  • Sie werden sofort verstehen, wie Sie das Reizstromgerät nach dem Kauf korrekt anwenden. Die Bedienung ist intuitiv und nachvollziehbar. Alternativ können Sie sich jederzeit an unsere erfahrenen Medizinprodukt-Berater wenden.
  • Die EMS-Geräte enthalten alle auch TENS-Funktionen. Das schafft Abhilfe bei Schmerzen durch Verletzungen oder durch Überlastung schmerzenden Muskeln.
  • Es ist eine ausführliche und einfach verständliche Anleitung zur richtigen Elektrodenplatzierung
  • axion bietet eine persönliche Fachberatung – sowohl bevor Sie das EMS-Gerät kaufen als auch danach.
  • Sie können die EMS-Geräte einen Monat risikofrei testen. Wenn Sie unzufrieden sind, nehmen wir das Reizstromgerät ohne Wenn und Aber zurück. Der Kaufpreis wird komplett erstattet.
  • Die EMS-Geräte von axion sind robust und zuverlässig. Profitieren Sie von unserer 3-Jahre-Garantie.

Entscheiden Sie sich für ein Qualitätsprodukt und vermeiden Sie etwaige Preishits oder Gebrauchtgeräte. So werden Sie vom Kauf bis zur ersten Anwendung und darüber hinaus sehr zufrieden sein.

Welche Elektroden brauchen Sie zum EMS-Gerät dazu?

Sie haben die Wahl aus verschiedenförmigen Elektroden.

  • Quadratische EMS-Elektroden-Pads, die bei unseren EMS-Geräten von Haus aus enthalten sind, sind für Anwendungen am ganzen Körper universal geeignet.
  • Große und rechteckige EMS-Elektroden-Pads die Sie bei einer großflächigen Muskelstimulation verwenden können, beispielsweise beim Oberschenkel.
  • Speziell geformte EMS-Elektroden-Pads für spezielle Anwendungsgebiete. Elektroden in Schmetterlingsform können Sie klasse im Nackenbereich anwenden, extra lange Elektroden sind ideal für Rückentraining oder Beintraining.

Finden Sie die für Ihren Bedarf passenden Elektroden! Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Elektroden-Ratgeber.

In den meisten Fällen brauchen Sie quadratischen Elektroden-Pads. Denken Sie daran, auch wenn diese bei den EMS-Geräten enthalten sind, ein paar Ersatzelektroden zu kaufen. Sie werden die Elektroden von Zeit zu Zeit austauschen müssen, wenn die Klebefähigkeit nachlässt und sie nicht mehr auf der Haut haften. Unser Tipp: Reinigen Sie die Haut vor der Anwendung mit Kontakt- und Reinigungsspray, um die Lebensdauer der Elektroden zu verlängern.

Wie viele Kanäle brauchen Sie?

Es gibt EMS-Geräte mit zwei oder vier Kanälen. Je mehr Kanäle ein Gerät besitzt, desto mehr Muskeln können Sie gleichzeitig trainieren. Bei axion finden Sie das Premium EMS-Gerät mit vier Kanälen, das Ihnen effizientes und zeitsparendes EMS-Training ermöglicht. dem Bestseller TENS EMS Kombigerät STIM-PRO X9.

Für die Elektroden merken Sie sich, dass Sie stets die doppelte Anzahl der Kanäle an Elektroden verwenden können.

  1. Ein Zweikanal-Reizstromgerät mit vier Elektroden reicht, um gezielt eine etwas größere Muskelpartie zu trainieren, beispielsweise die Brust oder die Beinmuskulatur. Auch gezieltes Training kleinerer Muskeln wie z. B. des Bizeps können Sie damit beidseitig und symmetrisch durchführen.
  2. Das Vierkanal-Reizstromgerät mit acht Elektroden ist universell für alle Muskelgruppen geeignet und die ideale Ergänzung für Ihre täglich Fitness. Es ist beispielsweise perfekt, um die große Bauchpartie symmetrisch zu trainieren und das Sixpack zu definieren.

Möchten Sie das EMS-Gerät überall am Körper mal ausprobieren? In dem Falle empfehlen wir Ihnen unsere Vierkanal-Variante. Mit dieser sind Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Wie viele Trainingsprogramme brauchen Sie?

Fakt ist, dass nicht die reine Anzahl der Trainingsprogramme bei einem EMS-Gerät entscheidend ist, sondern die Anzahl der für Sie wirklich relevanten Programme.

Denken Sie, bevor Sie ein EMS-Gerät kaufen, darüber nach, wo an Ihrem Körper Sie es primär anwenden möchten. Sehen Sie sich dann an, welche EMS-Geräte die entsprechenden Trainingsprogramme für die Körperregionen bieten. So kann auch ein Reizstromgerät für Sie interessant sein, das nur zehn Programme beinhaltet, wenn es denn die idealen Programme hat, mit denen Sie Ihre Ziele erreichen können.

Manuelle Einstellungen für die richtige Muskelstimulation bei EMS Anwendungen

So nehmen Sie die richtigen Einstellungen Ihres EMS-Gerätes vor. 

Alle manuellen Einstellungsmöglichkeiten im Überblick

Neben den empfohlenen Programmen gibt es viele weitere Variablen, die beeinflusst werden können, um eine möglichst individuelle Schmerzbeseitigung zu ermöglichen. Mithilfe des TENS/EMS Kombi Gerätes STIM-PRO-X9 lassen sich folgende Einstellungen anpassen:

  • Frequenz und Impulsdauer für Muskelaufbau und Ausdauer
  • EMS – Parameter
  • Die Impulsdauer
  • Die Intensität
  • Die Anstiegs- und Abstiegszeit (Rampe)
  • Die Dauer der Kontraktion
  • Die Dauer der Pausen (OFF)
  • Die Wellenform

Bei dieser Auswahl an Möglichkeiten mag es anfangs sein, dass sie ratlos sind, welche Variablen für Ihren individuellen Fall am besten geeignet sind. Hierfür gibt es unsere Detailseite „die richtige Einstellung ihres Gerätes“, die Ihnen einen Überblick über die einzelnen Variablen und deren Anwendungsmöglichkeiten gibt.

Beispiele für die Einstellung der EMS - Parameter

Faustregel für Ausdauer-Training:

Programm: Synchron
Niedrige Frequenz: max. 15-18 Hz
Kurze Kontraktionsdauer: 4-6 Sekunden
Kurze Rampe: 2-3 Sekunden
Kurze Pausenzeit: 3-6 Sekunden
Lange Anwendungsdauer: 20-30 Minuten, danach längere Pause
Kleiner Muskel: niedrige Impulsbreite (50 – 100 µs)
Großer Muskel: höhere Impulsbreite (200 – 300 µs)

Faustregel Muskelaufbau & Krafttraining:

Programm: Synchron
Höhere Frequenz: 35-50 Hz
Längere Kontraktionsdauer: über 10 Sekunden
Rampenzeit: 2-4 Sekunden
Pausenzeit: mindestens so lange wie die Kontraktionsdauer
Kurze Anwendungsdauer: 3-5 Minuten, mehrere Wiederholungen täglich
Kleiner Muskel: niedrige Impulsbreite (50-100 µs)
Großer Muskel: höhere Impulsbreite (200-300 µs)

Zuletzt angesehen