Kundenservice: +49 7152 - 353 911 - 0

Anti-Aging EMS – Tipps und praktische Übungen

Mit Anti-Aging können wir Alterungsprozesse wie zum Beispiel die Entstehung von Falten oder Cellulite hinauszögern. Das ermöglicht uns, die Lebensqualität im Alter möglichst lange aufrecht zu erhalten. Durch die elektrische Muskelstimulation ist es möglich, von zu Hause aus schonend, kostengünstig und ohne Nebenwirkungen bei richtiger Umsetzung, Anti-Aging anzuwenden. 

Faltenbekämpfung im Gesicht

Faltenbehandlung-mit-EMS

(Abb. zeigt die Elektro-Akupunktur-Elektrode zusammen mit dem TENS-EMS-Kombigerät STIM-PRO X9.)

Unsere Haut ist das größte Organ, dass wir besitzen. Sie macht rund 16% unseres Körpergewichts aus. Bei einer Person mit 80 Kilogramm Körpergewicht entspricht der Anteil der Haut fast 13 Kilogramm. Mit zunehmendem Alter erschlafft die Haut und es kommt besonders im Gesicht zur Faltenbildung. Wie entstehen Falten und gibt es die Möglichkeit einer nebenwirkungsfreien Faltenkorrektur? Faltenunterspritzungen mit dem Nervengift Botox oder mit Hyaluronsäure sind kostspielig, da sie keine langanhaltende Wirkung erzielen und dazu noch verschiedene Risiken wie Allergien auslösen können. Es kann auch passieren, dass die Mimik im Gesicht nach einer Faltenunterspritzung maskenhaft wirkt und daher nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt. Wir zeigen Ihnen, wie das EMS-Training für ein verjüngtes Aussehen im Gesicht ohne Nebenwirkungen sorgen kann. Bei dieser Faltenbehandlung werden die Gesichtsmuskeln gestärkt und so schonend die Gesichtsfalten reduziert. 

Der Aufbau der Haut 

Unsere Haut ist schichtartig aufgebaut und besteht insgesamt aus drei verschiedenen Schichten: der Oberhaut, der Lederhaut und der Unterhaut. Jede Hautschicht hat unterschiedliche Funktionen.

Die Oberhaut

Die Oberhaut ist zwischen 0,04 – 0,1 mm dick und besteht aus vier Zellschichten. Da sie permanent äußeren Einflüssen ausgesetzt ist, erneuert sie sich stets. In der untersten Zellschicht werden neue Zellen gebildet, die nach oben geschoben werden, verhornen und absterben. Diese Hornschicht bildet eine Schutzschicht gegen schädigende Einflüsse. Außerdem befinden sich in der Oberhaut die Zellen, die für die Pigmentbildung und somit für den Farbton der Haut verantwortlich sind.

Die Lederhaut

Die darunter liegende Lederhaut sorgt durch das dichte Bindegewebe für Elastizität und Festigkeit. In der Lederhaut befinden sich die Schweißdrüsen, Nervenfasern und Talgdrüsen sowie die Lymph- und Blutgefäßnetze. Diese Gefäße versorgen die Haut mit Nährstoffen.

Die Unterhaut

Das Unterhautfettgewebe schützt vor Kälte und dient als Wärme- und Nährstoffspeicher. Es besteht aus Bindegewebe und Fettzellen. 

Was sind die Aufgaben der Haut?

Die Aufgabe der Haut besteht darin, das Eindringen von schädlichen Stoffen zu verhindern. Dazu gehören Viren und Bakterien. Sie schützt vor Feuchtigkeit, Kälte, Hitze und Licht. Durch den Schweiß reguliert sie die Körpertemperatur und kann Wasser und Fett speichern. 

Die Hautalterung

Bei der Hautalterung wird zwischen der genetischen Hautalterung und die durch äußere Einflüsse verursachte Hautalterung unterschieden.

Die intrinsische (genetische) Hautalterung

Unter der intrinsischen Hautalterung versteht man alle Alterungsprozesse, die sich im Körper abspielen und nicht beeinflussbar sind. Das sind beispielsweise Hormonumstellungen, Veränderungen an den Chromosomen und oxidative Vorgänge im Körper. Da die inneren Faktoren genetisch determiniert sind, wird diese Alterung auch als biologisches Alter bezeichnet.

Die extrinsische Hautalterung

Die extrinsische Hautalterung können wir selbst steuern. Zu dieser Hautalterung zählen beispielsweise Umweltgifte wie Rauchen, aber auch der Alkoholkonsum, eine falsche Ernährungsweise oder Stress. Besonders negativ wirkt sich die UV-Strahlung auf die Haut aus. 

Die Faltenbildung

Eine jugendliche Haut verdanken wir den Proteinen Kollagen und Elastin, die im Bindegewebe enthalten sind. Mit zunehmendem Alter nimmt die Konzentration der Proteine ab, da die Zellen sich nicht mehr so oft teilen. Die Einlagerungen von Fett und Wasser reduzieren sich und das Unterhautgewebe sowie die Oberhaut werden dünner. Eine Folge davon sind verstärkt hervortretente Blutgefäße und eine erschlaffte Haut. Kleine Fältchen, Falten und Linien bilden sich. Die Hautalterung beginnt zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. 

Wie funktioniert das EMS-Training gegen die Faltenbekämpfung im Gesichtsbereich? 

EMS kann der Faltenbehandlung entgegenwirken und helfen, die Haut im Gesicht zu straffen und zu glätten. In der Gesichtspartie befinden sich unter der Haut hauptsächlich tiefliegende Muskelmassen. Diese können mit dem EMS-Training und Elektroden für das Gesicht trainiert werden. Dafür eignen sich das TENS-EMS-Kombigerät STIM-PRO X9 und die kleinen Elektro-Akkupunktur-Elektroden mit einem Durchmesser von 3 cm. Über die Elektroden werden Impulse an die Hautstellen übermittelt welche die Muskelpartien im Gesicht stimulieren. Bei langfristiger Anwendung kann das Hautgewebe gefestigt werden, was zu einer deutlicheren Gesichtskontur führt. Denn durch die verstärkte Muskulatur strafft sich das Hautbild. Gleichzeitig werden der Lymphfluss und die Durchblutung während des EMS-Trainings angeregt und die Haut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Dadurch wirkt die Haut praller und glatter. Mit dieser Behandlungsmethode ist ein schmerzfreies, kostengünstiges und schonendes Lifting möglich, dass bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen, Komplikationen oder Schäden verursacht und zu einer Hautverjüngung führen kann. Nicht nur bei einer Faltenbehandlung ist das EMS-Training sinnvoll. Auch Spannungskopfschmerzen, die zum Beispiel durch das Zähne knirschen entstehen, können verbessert werden. 

Wir empfehlen für die Anwendung im Gesicht das Programm P17. Wenn Ihnen die Anwendung unangenehm ist, brechen Sie diese ab. Hören Sie dabei auf Ihr Körpergefühl. Platzieren Sie keine TENS-Elektroden am Kehlkopf und im Bereich von Zahnimplantaten.

  

Cellulite

Cellulite-Anwendung-EMS

(Abb. zeigt die Cellulite-Elektroden.)

Fast neun von zehn Frauen leiden an der medizinisch unbedenklichen Bindegewebeschwäche: Cellulite. Meist sind die Problemzonen die Oberschenkel und der Po, die von den Dellen an der Hautoberfläche heimgesucht werden. Zwar ist die sogenannte Orangenhaut harmlos, aber aus ästhetischen Gesichtspunkten doch lästig. Bei Frauen tritt Cellulite bedingt durch die senkrechte Anordnung der Bindegewebsstränge und das weibliche Hormon Östrogen auf. 

Wie entsteht eigentlich Cellulite?

Als Cellulite bezeichnet man Fetteinlagerungen in der Unterhaut, die sich durch das Bindegewebegerüst nach außen abzeichnen. Steigt die Anzahl der Fettzellen, führt das zu einer Störung des Lymphabflusses. Somit kann vermehrt Flüssigkeit in das Gewebe eindringen. Zwar durchziehen Kollagenfasern das Fettgewebe, die für eine faltenfreie Haut und ein straffes Bindegewebe sorgen. Mit dem Alter produziert der Körper aber immer weniger Kollagen.

Wie kann man Cellulite behandeln?

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass die Körperzellen nicht zu viel Fett aufnehmen. Daher ist es wichtig, die Muskeln zu trainieren und aufzubauen. Aber auch eine unausgewogene Ernährung und eine zu geringe Wasseraufnahme können zu Cellulite führen.

Unsere Tipps gegen Cellulite: 

Muskelaufbau mit EMS-Training

Bei einem schwachen Bindegewebe kann das EMS-Training helfen, die Durchblutung und die Lymphzirkulation zu stärken. Zusätzlich werden tiefliegende Muskeln trainiert, die sonst beim Sport nicht beansprucht werden. Das EMS-Training stimuliert die Muskulatur. Diese wird dadurch schneller aufgebaut und die Stoffwechselaktivität erhöht. So entsteht auch eine höhere Fettverbrennung. Je mehr Sie an Muskelmasse zunehmen, desto weniger können sich die Fettzellen ausbreiten. Die erhöhte Stoffwechselaktivität regt die Fettverbrennung nochmals an. Mit dieser Behandlungsmethode können Sie die Haut festigen und straffen. Für das Training empfehlen wir unsere Cellulite-Elektroden.

Den Säure-Basen-Haushalt regulieren

Schlafmangel, Stress, Umweltgifte oder eine unausgewogene Ernährung führen zu einer Übersäuerung des Körpers. Um dem entgegenzuwirken benötigt der Körper Mineralstoffe. Diese holt er sich bei einem Mineralstoffmangel unter anderem aus dem Bindegewebe. Durch die Entmineralisierung des Bindegewebes entsteht Cellulite.

Auf eine ausgewogene Ernährung achten

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Greifen Sie statt zu fettigen Lebensmitteln lieber zu Gemüse. Fettreiche Speisen bauen das Fettgewebe weiter aus und so entsteht die unebene Hautstruktur. Da die Aufnahme von zu viel Zucker im Körper zu Fett umgewandelt wird, ist auch bei Süßspeisen Vorsicht geboten. Durch genügend Nährstoffe wird das Bindegewebe fest und elastisch.

Viel Wasser trinken

Der Körper benötigt das Wasser um die Nährstoffe zu den Zellen zu transportieren und Giftstoffe aus den Zellen wieder auszuschwemmen. Die Deutsche Gesellschafz für Ernährung e.V. empfiehlt täglich 1,5 Liter Wasser zu trinken.

Wechselduschen

Wechselduschen regen die Durchblutung an. Gleichzeitig wird der Fettstoffwechsel angekurbelt. Probieren Sie dreimal hintereinander zwischen heißem und kaltem Wasser zu wechseln und mit dem kalten Wasser abzuschließen.

Verzicht von Alkohol und Zigaretten

Alkohol und Zigaretten schädigen das Bindegewebe. Denn regelmäßiger Alkoholkonsum führt zu Wassereinlagerungen und bremst den Fettabbau. Während des Rauchens werden die Blutgefäße in der Haut verengt. Das drosselt den Stoffwechsel und die Kollagenstruktur des Bindegewebes wird geschädigt. 

3 Übungen gegen Cellulite am Oberschenkel: 

EMS-Anwendung-bei-Cellulite

(Abb. zeigt die Cellulite-Elektroden.)

Wir haben für Sie 3 effektive Übungen gegen Cellulite zusammengestellt, die in Kombination mit dem EMS-Training und passenden Elektroden zu einem effektiven Muskelaufbau führen. Es eignen sich alle Programme für die Muskelspannung von P17-P28.

Übung 1: Ausfallschritte

Stellen Sie sich hüftbreit hin und spannen Sie den Bauch fest an. Jetzt mit dem rechten Bein einen großen Ausfallschritt nach vorne. Beim Beugen des rechten Beins darf das Knie nicht über die Schuhspitze wandern und der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel sollte 90 Grad betragen. Das linke Bein so tief wie es geht beugen und dann wieder in die Ausgangsposition zurück. Achten Sie dabei auf einen aufrechten Oberkörper.

Übung 2: Kniebeugen

Stellen Sie die Beine hüftbreit auseinander und drehen die Fußspitzen leicht nach außen. Die Knie dürfen während der Übung nur in Richtung der Zehen zeigen. Den Bauch fest anspannen und tief in die Kniebeuge gehen. Wichtig: Der Oberkörper bleibt immer aufrecht!

Variante: Seitliche Kniebeugen

Stellen Sie sich mit den Beinen schulterbreit auf. Gehen Sie mit dem rechten Fuß einen Schritt zur Seite und dann in die Hocke. Diese Position halten und dann mit dem linken Fuß wiederholen.

Übung 3: Knie an den Oberkörper

Ein kleiner Sprint im Stand regt nicht nur den Kreislauf an, sondern tut auch den Oberschenkeln gut. Wenn Sie dabei noch die Knie zu dem Oberkörper ziehen, verbrennen Sie noch mehr Fett. 

 

Für die Anwendungen und Übungen in diesem Artikel empfehlen wir Ihnen folgende Produkte und Programme:

das TENS-EMS-Kombigerät STIM-PRO X9, die Cellulite-Elektrode und die Elektro-Akupunktur-Elektrode

Für die Cellulite-Anwendungen eignen sich alle Programme für die Muskelspannung von P17 – P28 und für die Anti-Aging Anwendung im Gesicht das Programm P17. Hören Sie bei der Dauer der Anwendungen auch auf Ihr Körpergefühl und brechen Sie die Anwendung bei aufkommendem Schmerz ab.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.