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Ergonomischer Arbeitsplatz: So sieht ein Platz für gesundes Arbeiten aus

Die Ergonomie am Arbeitsplatz ist ein Thema, welches leider oft unterschätzt wird. Wir sitzen täglich mehrere Stunden an unserem Arbeitsplatz, was sich auf unsere Gesundheit nicht gerade positiv auswirkt. Wer einen Bürojob hat, hat in der Regel viel zu wenig Bewegung und das Fatale: Kommt man abends nach Hause, geht die Lust, sich zu bewegen, oftmals ebenfalls gegen null. Kurzum - wir bewegen uns insgesamt viel zu wenig und genau darauf ist der menschliche Körper nicht ausgerichtet.

Gerade deshalb ist es so wichtig, einem ergonomischen Arbeitsplatz eine ganz besondere Bedeutung beizumessen. Axion informiert, was ein ergonomischer Arbeitsplatz mit sich bringen muss.

Dauerbelastung beim Sitzen

Fest steht, dass das tägliche Arbeiten am Schreibtisch für die Gesundheit eine enorme Belastungsprobe darstellt. Schmerzen im Bewegungsapparat sind unter Erwerbstätigen, vor allem unter jenen, die einen sitzenden Job ausführen, weit verbreitet. Ob Nackenschmerzen, Schmerzen in der Schulter oder Rückenschmerzen – die klassischen „Schreibtischtäter-Schmerzbilder“ sind vielfältig.

Damit dies vermieden wird, ist es wichtig, den Arbeitsplatz nach ergonomischen Kriterien zu gestalten.

Effektiv gegen Verspannungen in Schulter, Nacken oder Rücken: das TENS Gerät

Für viele Betroffene ist es fast ein Grund zum Verzweifeln, wenn es im Nacken-Bereich ziept und schmerzt. Es gibt aber eine effektive und einfache Lösung, die Probleme dauerhaft loszuwerden: die Reizstrombehandlung mit dem TENS Gerät. Mit den passenden Elektroden können Sie durch den Reizstrom die Nerven so stimulieren, dass der Schmerz unterbunden wird. Auch in vielen Arzt- und Physiopraxen wird diese Methode schon seit Jahrzehnten mit Erfolg eingesetzt. Der Vorteil: Wenn Sie ein TENS Gerät besitzen, können Sie die einfache und effiziente Behandlung zuhause ganz einfach selbst durchführen.

Ergonomie am Arbeitsplatz: Ein paar wichtige Grundregeln, die es zu beherzigen gilt

Um den Schmerzen effektiv vorzubeugen, empfiehlt sich zuerst beim Arbeitsplatz zu beginnen. Die wichtigsten Regeln für einen ergonomischen Arbeitsplatz sind:

  • Der Arbeitsplatz sollte ausreichend beleuchtet sein, im Idealfall nicht mit Kunst-, sondern mit Tageslicht.
  • Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 60% liegen.
  • Der Bildschirm sollte 22 Zoll oder noch größer sein.
  • Die Schreibtischhöhe muss auf den Nutzer anpassbar sein, im Idealfall sollte ein Steh-/ Sitz Tisch vorhanden sein.
  • Der Bürostuhl muss ergonomisch und auf seinen Nutzer individuell einstellbar sein.
  • Ein niedriger Lärmpegel schont die Nerven.
  • Pflanzen, die aufgestellt werden, verbessern die Atmosphäre und die Luft.
  • Der Schreibtisch sollte nicht kleiner sein als 160 x 80 cm.
  • Der Tisch sollte je nach Körpergröße nicht mehr als 18-30 cm über der Sitzfläche liegen.

Was ist eigentlich Ergonomie?

Das Ziel der Ergonomie ist es, optimale Rahmenbedingungen für die Arbeit zu schaffen - so, dass die körperliche und die geistige Gesundheit des Arbeitnehmers gewahrt werden. Es reicht dabei aber nicht unbedingt, nur die Grundregeln zu beherzigen, sondern auch Inhalte der Arbeit, das Umfeld und die gesamte Wohlfühlatmosphäre im Betrieb zählen dazu.

Die Ergonomie bedeutet also nicht anders als das Anpassen und Gestalten der gesamten Arbeitsbedingungen und Arbeitsanforderungen an die jeweiligen Bedürfnisse des arbeitenden Menschen.

Die Details beim ergonomischen Arbeiten

Auf das korrekte Sitzen kommt es an. Der Rücken sollte so gerade wie möglich gehalten werden. Dabei hilft ein ergonomischer Bürostuhl, eventuell mit Armlehnen und Rollen ausgestattet. Die Rückenlehne sollte flexibel sein und der Stuhl über eine Lordosenstütze verfügen.

Der Armwinkel sollte bei auf der Tischplatte liegenden Armen ca. 90 bis 100° betragen. Der Winkel zwischen den Unter- und den Oberschenkeln sollte 90° betragen.

Der Abstand zum Bildschirm beträgt im Idealfall etwa eine Armlänge und die Oberkante des Bildschirms sollte maximal auf Augenhöhe sein.

Vorgaben für Abreitgeber in Bezug auf den ergonomischen Arbeitsplatz

Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist nicht etwa nice to have, sondern der Arbeitgeber hat hier gewisse Pflichten zu erfüllen, die gesetzlich vorgegeben sind. Ergonomie ist ein Teilbereich des präventiven Arbeitsschutzes und spielt vor allem bei der Arbeit im Büro eine wichtige Rolle. Wer an einem schlecht ausgestatteten oder nicht ergonomischen Arbeitsplatz arbeitet, riskiert dauerhaft Rückenschäden oder Verspannungen.

Es gibt zahlreiche gesetzliche Vorgaben für Arbeitgeber in Bezug auf die Ergonomie am Arbeitsplatz. Definiert sind diese in

  • der Arbeitsstättenverordnung
  • dem Arbeitsschutzgesetz
  • der Bildschirmarbeitsverordnung
  • sowie in der DIN EN ISO 9241 und 10075

Werden diese Vorgaben vom Arbeitnehmer berücksichtigt, müssen der Bürostuhl, der Schreibtisch und der Bildschirm aufeinander abgestimmt sein.

Der Bürostuhl

Am wichtigsten ist zweifellos der Stuhl. Nur mit dem richtigen Stuhl kann ein ergonomisches Arbeiten überhaupt ermöglicht werden.

  • Er muss sich individuell an den Nutzer anpassen lassen. Er muss eine wechselnde Arbeitshaltung ermöglichen (dynamisches Sitzen).
  • Die Beine sollen im 90° Winkel stehen, die Oberschenkel waagerecht zur Sitzfläche, beim Anlehnen sollten die Kniekehlen ca. 2 Finger breit über die Vorderkante des Sitzes herausragen.
  • Die ideale Sitzhöhe liegt bei 42 – 53 cm.

Verspannungen im Nacken, in den Schultern und dem Rücken

Auch beim perfekt eingerichteten Arbeitsplatz kann es zu Verspannungen kommen. Hier gibt es ein paar Übungen, die Abhilfe im Alltag schaffen können.

  • Setzen Sie sich aufrecht hin und lassen Sie Ihre Schultern mehrfach vor und zurück kreisen.
  • Nehmen Sie die Schultern nach vorne, heben Sie sie an und bewegen Sie sie beim Einatmen nach hinten. Dann fallen lassen und ausatmen.
  • Setzen Sie sich aufrecht auf den Stuhl und umfassen mit der rechten Hand seitlich die Sitzfläche. Legen Sie die andere Hand auf den Kopf, der Ellbogen zeigt nach außen. Drehen Sie den Kopf nach links und führen mit der linken Hand den Kopf in Richtung linke Schulter.

Ein paar Sekunden halten und dann die Seite wechseln.

Verkrampfte Beine

Damit die Beine nicht taub oder dick werden, hilft vor allem eines: Regelmäßig aufstehen und ein paar Schritte laufen.

Oder Sie stellen sich auf die Zehenspitzen und verharren dort mit gestreckten Beinen einige Sekunden. Verlagern Sie nun das Gewicht nach hinten auf die Fersen und ziehen Sie die Zehen in die Luft. Diese Übung ein paar Mal wiederholen.

Tags: Gesundheit

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