Kundenservice: +49 7152 - 353 911 - 0

Gate Control Theorie

Die "Gate Control Theorie" besagt, dass Schmerzsignale unter bestimmten Umständen nicht zum Gehirn weitergeleitet werden. Sie beruht auf der Annahme, dass im Hinterhorn des Rückenmarks ein besonderer Nervenmechanismus vorhanden ist, der ähnlich wie ein Tor (Gate) arbeitet und Schmerzen zum Gehirn moduliert, d.h. entweder abschwächt (blockiert) oder verstärkt (durchlässt). Dieser Mechanismus soll dafür sorgen, dass obwohl dem Körper Schmerz zugefügt wird, das dadurch ausgelöste Signal nicht das Gehirn erreicht und somit der Sinneseindruck "Schmerz" erst gar nicht entstehen kann.

Entwickelt wurde die besagte Theorie 1965 von den Vorreitern der Schmerzforschung Ronald Melzack und Patrick D. Wall. 

Auch wenn einige Annahmen der "Gate Control Theorie" bereits früh bezweifelt wurden, hat sie zu bedeutsamen Nachforschungen im Bereich der psychologischen Schmerzforschung angeregt. Heute sind die physiologischen Grundlagen widerlegt und die psychologischen Annahmen gelten als nicht mehr ausreichend.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.