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TENS bei Arthritis

Die sogenannten Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, auch Rheumatismus oder kurz Rheuma genannt, umfassen viele verschiedene Krankheitsbilder. Alle diese Krankheiten haben gemeinsam, dass die Patienten unter starken, länger anhaltenden Schmerzen leiden. Die Begriffe Rheuma oder Rheumatismus gehen auf das altgriechische Wort „ῥεῦμα“ (sprich: reuma) zurück. Das bedeutet so viel wie Strom, Fluss, Strömung. Rheuma steht also für fließende, reißende und ziehende Schmerzen. Die häufigste Form des Rheumas ist die rheumatoide Arthritis (RA), eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Sehr oft sind bei den Gelenkentzündungen die Finger- oder Zehengelenke betroffen, es können aber auch andere Gelenke in den Händen, Schultern, Füßen, Knien, Schultern oder Hüften entzündet sein. Besonders nach dem Aufstehen ist die Beweglichkeit der Gelenke durch die Morgensteifigkeit stark eingeschränkt. Bei der sogenannten Monoarthritis ist nur ein Gelenk schmerzhaft entzündet. Sind zwei bis vier Gelenke betroffen, spricht man von Oligoarthritis, bei mehr als fünf Gelenken nennt man die Krankheit Polyarthritis.

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TENS zur Schmerzbehandlung bei Arthritis

Bei der konventionellen Therapie werden die Entzündungsprozesse der Betroffenen mit starken Medikamenten behandelt, die sowohl schmerzstillende als auch entzündungshemmende Wirkung haben, beispielsweise mit Diclofenac, Ibutropfen, Indometacin oder Piroxicam, sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Diese und andere Antirheumatika haben häufig starke Nebenwirkungen. Eine nebenwirkungsfreie Alternative zu den NSAR stellt die Schmerzbehandlung mit Hilfe von transkutaner elektrischer Nervenstimulation (TENS) dar¹. So kann die Behandlung mit TENS auch bei Osteoarthritis helfen². Durch die Stimulation der Nerven mit Reizstrom wird die Weiterleitung der Schmerzimpulse zum Gehirn gehemmt. So spürt man dank der TENS-Behandlung deutlich weniger Schmerzen. 

Einfache Behandlung mit TENS-Gerät von axion

Die TENS-Geräte von axion sind einfach zu handhaben. Selbstklebende Elektroden, die mit einem kleinen portablen TENS-Gerät verbunden sind, werden in der Nähe der schmerzenden Gelenken angebracht. Die elektrischen Impulse werden durch die Haut zu den schmerzleitenden Nervenfasern geleitet. Während der Behandlung spürt man den Strom lediglich als Kribbeln auf der Haut. Abgesehen davon hat die Reizstrombehandlung mit TENS keine Nebenwirkungen. Die tragbaren TENS-Geräte der Firma axion sind klein und leicht und können diskret unter der Kleidung getragen und mit einem stabilen Gürtelclip ganz einfach befestigt werden. Bei Schmerzen an den Händen und Füßen empfehlen wir das Elektroden-Set für Finger und Handgelenke, bei Schmerzen an den Gelenken das Schmerzpunkt-Elektrodenpflaster.

Das optimale TENS Gerät für Ihren Anwendungsfall – Empfehlung der Programme

Die optimale TENS-Einstellung kann von Person zu Person sehr variieren. Probieren Sie aus, welches Programm oder Einstellung am Besten zu Ihnen passt. 

TENS EMS Kombi Gerät STIM-PRO X9

Hier wird in der Regel das Programm P09 und/oder P11 verwendet.

Zum Gerät: TENS EMS Kombi Gerät STIM-PRO X9

TENS Gerät STIM-PRO T-400

Hier wird in der Regel das Programm P09 und/oder P11 verwendet.

Zum Gerät: TENS Gerät STIM-PRO T-400

Bitte beachten Sie: Die Stromstärke sollte so eingestellt sein, dass Sie als angenehmes Kribbeln empfunden wird. Die Dauer der Anwendung sollte ca. 40 Minuten betragen, um eine anhaltende Schmerzreduktion erzielen zu können. Es ist auch sinnvoll, die Programme hin und wieder zu wechseln.

Quellen und wissenschaftliche Studien

¹Bello, A. I., Crankson, S. & Adegoke, B. O. A. (2014). Comparative Treatment Outcomes of Pre and Post-exercise TENS Application on Knee Osteoarthritis: A Preliminary Report. Rehabilitation Process and Outcome, 3, 4. https://doi.org/10.4137/rpo.s13794

²Cetin, N., Aytar, A., Atalay, A. & Akman, M. N. (2008). Comparing Hot Pack, Short-Wave Diathermy, Ultrasound, and TENS on Isokinetic Strength, Pain, and Functional Status of Women with Osteoarthritic Knees. American Journal of Physical Medicine & Rehabilitation, 87(6), 443–451. https://doi.org/10.1097/phm.0b013e318174e467

Sie haben noch Fragen zur korrekten Elektrodenplatzierung bei Arthritis?

TENS Beratung am Telefon: +49 (0) 7152 – 353 911 – 0 oder schreiben Sie uns.

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