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Knieschmerzen nach dem Laufen – woher kommen sie und was hilft dagegen?

Knieschmerzen nach dem Laufen - und jetzt?

Wenn Sie nach dem letzten Training eine längere Pause hatten, kann es durchaus sein, dass Sie nach dem Joggen Knieschmerzen bekommen. Das ist dann sogar normal und nicht unbedingt besorgniserregend. Aber: diese Schmerzen sollten über Nacht wieder zurückgehen.

Wenn Knieschmerzen länger als 3 Tage andauern, ist das immer ein Warnsignal. Dann könnte es nämlich sein, dass es sich um eine Entzündung handelt. Kommt dann zu der Entzündung noch eine Schwellung oder eine Erwärmung am Knie hinzu, sollten Sie den Arzt aufsuchen.

Schmerzmittel bei Knieschmerzen?

Wer regelmäßig läuft und unter Knieschmerzen leidet, kommt vielleicht in Versuchung, das eine oder andere Mal einfach Schmerzmittel zu schlucken, um die Schmerzen auszuhalten. Der Griff zu Ibuprofen oder ASS ist da meistens schnell passiert, nur, damit das regelmäßige Training nicht gefährdet wird.

Dennoch ist davon abzuraten, einfach auf Selbstmedikation immer mal wieder Schmerzmittel einzunehmen, die Schmerzen zu ignorieren und dann weiter zu trainieren. Dadurch wird nicht die Ursache bekämpft, sondern nur die Auswirkung.

Woher kommen die Knieschmerzen?

Woher die Knieschmerzen kommen, das kann wohl nur der Arzt mit Sicherheit feststellen. Manchmal liegt es an einer sportlichen Überbelastung, manchmal am Übergewicht, an den falschen Schuhen, an einer falschen Lauftechnik, einer zu schwachen Muskulatur, zu wenig Dehnung oder an einer Entzündung

Wie kann man Knieschmerzen nach dem Laufen vorbeugen?

Sollten die Schmerzen vom Übergewicht kommen, liegt die Lösung auf der Hand: eine Gewichtsreduktion kann hier angebracht sein. Ansonsten empfiehlt sich auch eine proteinreiche Ernährung; zu viele tierische Proteine jedoch sollten es nicht sein, da diese Entzündungen fördern können.

Unterstützend können Sie Trainingseinheiten auf dem Fahrrad einlegen, die die Gelenke entlasten. Auch ein gezielter Muskelaufbau könnte helfen, um Knieschmerzen vorzubeugen. Dabei sind vor allem Kraftübungen wie auf der Beinpressmaschine hilfreich und sinnvoll.

Sogar von einer Stärkung der Fußmuskulatur kann das Knie profitieren. Probieren Sie mal die folgenden Übungen:

  • Handtuchkrallen (Handtuch auf den Boden legen und mit den Zehen aufheben)
  • Fersenheben (auf die Zehenspitzen stellen)
  • Den Einbeinsprung (auf einem Bein springen)
  • Das Stufen Stretching (Füße auf- und abwärts an einer Stufe dehnen)

Tipps: wie und wo joggen?

Die Strecke beim Joggen spielt eine entscheidende Rolle, denn bei einem hügeligen Gelände wird das Knie weit mehr belastet als bei einem weichen Waldboden. Bergab Joggen stellt ebenfalls eine enorme Belastung für das Knie dar. Am besten also asphaltierte und unebene Wege vermeiden und auf ein ebenes Höhenprofil mit wenig geteerter Strecke ausweichen.

Achten Sie auf die richtigen Schuhe und lassen Sie sich hierzu am besten im Fachhandel beraten. Der Schuh muss der individuellen Fußstellung angepasst sein und ob er das wirklich ist, können Sie in der Regel nicht alleine herausfinden.

Knieschmerzen Hausmittel - was Sie selbst tun können

Da Schmerzmittel nicht das Mittel der Wahl sind, gibt es noch ein paar andere Möglichkeiten, Knieschmerzen entgegenzuwirken oder zu behandeln:

  • Quarkwickel: Probieren Sie es mal mit Quarkwickeln aus. Vor allem abends sollen sie hilfreich sein, wenn das Knie schmerzt. Damit die kühlende Wirkung erhalten bleibt, sollten Sie den Wickel nicht länger als 15 Minuten am Knie lassen und dann 2 oder 3 Mal austauschen.
  • Tapen: Es kann hilfreich sein, das Knie zu tapen, um es zu stabilisieren.
  • Wärme oder Kälte: Das ist immer die Frage, wenn es um Gelenkschmerzen geht. Wenn eine Entzündung im Spiel ist, ist Wärme kontraproduktiv. Dafür fordert sie die Blutzufuhr und die Sauerstoffzufuhr. Kälte hingegen unterdrückt die Blutzufuhr.
  • Pause! Eine ganz simple Methode, um den Schmerz zumindest vorübergehend in Schach zu halten, ist eine Laufpause. Damit das Knie sich wieder beruhigen kann, sollten Sie vorübergehend auf eine knieschonende Sportart ausweichen.

     

Übungen mit einem EMS Gerät intensiveren

Wenn Sie Übungen für Ihre Knie oder Ihre Fußgelenke machen, können Sie den Effekt noch deutlich intensiveren, indem Sie ein EMS Gerät ins Training mit einbeziehen. Der Vorteil: das geht ganz einfach von zuhause aus, mit wenig Aufwand und großem Effekt. Die elektrische Stimulation der Muskeln trägt dazu bei, dass die Muskeln erhalten bzw. gestärkt werden und die Rehabilitation des Knies wird dabei positiv beeinflusst. Es gibt sogar Ärzte, die die EMS Therapie verschreiben. Dabei werden die Elektroden rund um das Knie befestigt und die Stimulationen werden über die Haut weitergeleitet. Das fühlt sich wie ein leichtes Kribbeln an und soll die Schmerzweiterleitung am Rückenmark hemmen. Das Resultat: das Schmerzgefühl wird gedämmt.

Mit einem EMS / TENS Gerät können Sie diese Anwendungen ganz einfach zuhause selbst durchführen und müssen nicht mehrfach zum Arzt in Behandlung. Eine ganz simple Methode, um wieder zu Ihrer alten Lebensqualität zurückzufinden.

Noch Fragen? Unsere geschulten Medizinprodukte-Berater stehen Ihnen unter der Rufnummer + 49 7152 - 353 911- 0 gerne von Mo-Fr von 9-17 Uhr zur Verfügung.

 

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