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EMS Sport: darum ist EMS Training so beliebt

EMS Training erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Und dafür gibt es einige gute Gründe. Immerhin hat sich diese Trainingsmethode mittlerweile schon seit mehr als 50 Jahren in der Physiotherapie bewährt, warum also sollte sie nicht auch zuhause und im Alltag regelmäßig zum Einsatz kommen? Mit einem EMS Gerät lassen sich auf einfache Weise effektive Übungen zur Muskelkräftigung durchführen. Während früher die EMS Therapie vorwiegend nach Operationen oder Unfällen zum Einsatz kam, wird sie heute häufig zum gezielten Muskelaufbau eingesetzt.

Was genau verbirgt sich hinter einem Muskelaufbau mit EMS, was können Sie sich davon erwarten, welches sind die Vorteile und was sind die Grenzen?

Was kann man sich unter einem EMS Training konkret vorstellen?

EMS ist die Abkürzung für elektrische Muskelstimulation. Durch das Training mit einem EMS Gerät werden die Muskeln mithilfe von Elektroden stimuliert. Die Elektroden, die auf die Haut aufgeklebt werden, geben dabei ihre Impulse über die Haut an die Muskeln ab. Durch diese Impulse lassen sich die Muskeln dann ganz gezielt aufbauen.

Sport unter Strom: Welche Vorteile bietet der Muskelaufbau mit einem EMS Gerät?

Mithilfe der Elektroden lassen sich auch tiefer sitzende Muskelgruppen stimulieren. Ein EMS Training ist also deutlich effektiver als ein Training ohne Stromreize. Der Strom kann größere Muskelgruppen erreichen als es bei einem herkömmlichen Training möglich ist. Ein EMS Gerät lässt sich immer wieder aufs Neue zuhause bei diversen Trainingseinheiten einsetzen. In Kombination mit der entsprechenden Elektrode lassen sich so die gewünschten Muskelpartien ganz gezielt stärken.

Die Intensität des Trainings lässt sich bei einem EMS Gerät individuell einstellen und dadurch kann das Training verschiedenen Sporttypen und Fitness-Zuständen angepasst werden.

Die Muskelkontraktionen, die beim Training entstehen, regen sowohl den Stoffwechsel als auch den Fettabbau an. Außerdem helfen sie dabei, das Bindegewebe zu straffen. Das Training ist jederzeit möglich, unabhängig von der Öffnungszeit eines Fitnessstudios oder einer Physiotherapie-Praxis.

Es handelt sich bei EMS um eine medizinische geprüfte Technologie, bei der es zu keinen Nebenwirkungen kommt und schmerzhaft ist das Ganze übrigens auch nicht. Die Stromimpulse lassen sich vielmehr wie eine Art Kribbeln beschreiben.

Kann man beim Training mit einem EMS Gerät besser abnehmen?

Kann man beim Training mit einem EMS Gerät besser abnehmen? Ganz so einfach ist es nicht, denn ein Wundermittel zum Abnehmen ist das EMS Gerät nicht. Dennoch ist im Vergleich zu einer ganz normalen Trainingseinheit die Anzahl der verbrannten Kalorien deutlich höher. Die Muskeln werden nachhaltig und langfristig aufgebaut und der Grundumsatz gesteigert. Wer also viel und häufig mit dem EMS Gerät trainiert, kann damit auch in Bezug auf die Figur durchaus Erfolge erzielen.

Jeder Körper ist anders, aber etwa die Hälfte der Trainierenden gab bei Umfragen an, nach etwa 1 bis 3 Monaten erste Erfolge verbuchen zu können in Bezug auf Veränderungen am Körper.

Wie fühlt sich das Training unter Strom an?

So pauschal kann man das nicht sagen. Jeder empfindet den Reiz des Stroms anders. Für den einen ist es eher ein Kribbeln, der andere würde es als ein leichtes Stechen oder Ziehen beschreiben. In jedem Fall ist das Training unter Strom ein bisschen anstrengender als ohne. Und das ist auch Sinn der Sache. Denn: somit erreichen Sie mit weniger Übungen/Kraftaufwendungen im Schnitt die gleiche bis sogar höhere Effektivität.

Ist ein EMS Training auch für Anfänger geeignet?

Auf jeden Fall, denn die Intensität lässt sich individuell regulieren. Gerade Anfängern kommt das sehr entgegen. Die axion EMS Geräte kommen mit bereits voreingestellten Programmen, die individuell je nach Bedarf ausgewählt werden können.

Training mit dem EMS Gerät – wie oft sollte man trainieren?

Empfohlen wird zu Beginn ein ein- oder zweimaliges Training pro Woche. Somit kann sich der Körper besser an die sportliche Belastung gewöhnen. Das Fitness Level kann dann nach und nach gesteigert, die Trainingseinheiten zeitlich ausgedehnt und auch die Häufigkeit pro Woche kann gesteigert werden.

Gibt es Gefahren?

Ist das Training mit dem EMS Gerät eigentlich gesund, wenn der Körper immer Stromimpulsen ausgesetzt wird? Es mag sich zwar für den Laien gefährlich anhören, aber das Training ist im Normalfall sowohl für das Herz als auch für die anderen Organe ungefährlich – ganz im Gegenteil. Man kann sogar festhalten, dass das Training mit EMS positive Auswirkungen auf die kardiopulmonale Gesundheit hat. Bei vielen Teilnehmern wurde der Blutdruck gesenkt und die Versorgung mit Sauerstoff verbessert. Sogar auf der psychischen Ebene ergaben sich Vorteile wie ein besserer Schlaf und weniger Ängste.

Allerdings besteht die Gefahr einer Überlastung, wenn das Training übertrieben wird. Es kommt also auf das richtige Maß an. Daher ist es wichtig, das Training immer auf das eigene Fitness Level anzupassen und erst nach und nach zu steigern. Dabei sind ebenso ausreichende Erholungspausen zwischen den Trainingseinheiten wichtig.

Wer einen Herzschrittmacher hat, muss allerdings genauso auf das Training mit EMS verzichten wie Schwangere. Bei einer Vorerkrankung ist es immer sinnvoll, mit dem Arzt Rücksprache zu halten.

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*Quellen und wissenschaftliche Studien

Böhning, D. (2002) Muskelkater. Deutsches Aerzteblatt. Online verfügbar: https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=30395

Cramp, Gilsenan, Lowe & Walsh. (2000). The effect of high- and low-frequency transcutaneous electrical nerve stimulation upon cutaneous blood flow and skin temperature in healthy subjects. Clinical Physiology, 20(2), 150–157. https://doi.org/10.1046/j.1365-2281.2000.00240.x

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Tags: Training, Sport, EMS

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