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Bandscheibenvorfall: Kann ein TENS Gerät helfen?

Ein Bandscheibenvorfall wird in der Fachsprache auch Bandscheibenprolaps genannt. Die Ursachen sind vielfältig: Beim Einen kommt es von Fehlbelastung, beim Anderen von einer Abnutzung. Kann ein TENS Gerät bei einem Bandscheibenvorfall helfen? Um diese Frage zu beantworten zu können, müssen wir erst einmal verstehen, was genau bei einem Bandscheibenvorfall passiert.

Bei einem Bandscheibenvorfall tritt ein Teil des flüssigen Kerns der Bandscheibe aus. Dies wiederum kann auf die Nerven im Rückenmark oder auf das Rückenmark drücken. Infolgedessen kommt es zu starken Schmerzen und zu Einschränkungen bei der Bewegung, im schlimmsten Fall sogar zu Lähmungen.

Manche Menschen leiden aber auch unter sogenannten stummen Bandscheibenvorfällen und haben überhaupt keine Schmerzen.

Mögliche Ursachen für einen Bandscheibenvorfall:

  • Haltungsfehler
  • Zu wenig Bewegung
  • Ruckartige Bewegungen
  • Übergewicht
  • Schwere körperliche Arbeit oder das Tragen von schweren Lasten
  • Sportarten, bei denen es zu Erschütterungen kommt
  • Sportarten, bei denen sich die Wirbelsäule verdreht wie Tennis oder Squash
  • Schwangerschaft
  • Nicht ausreichend trainierte Bauch- Rücken- und Gesäßmuskeln
  • In seltenen Fällen auch Verletzungen oder Unfälle

Welche Symptome deuten auf einen Bandscheibenvorfall hin:

  • Schmerzen an der Wirbelsäule
  • Ausstrahlen der Rückenschmerzen in Richtung Arme und Beine
  • Lähmungserscheinungen
  • Muskelausfälle
  • Schmerzen beim Dehnen des Beins
  • Schmerzen beim Strecken des Knies
  • Taubheitsgefühle
  • Probleme beim Harnlassen oder beim Stuhlgang
  • Sexuelle Störungen
  • Ein Hexenschuss kann ein Vorbote für einen Bandscheibenvorfall sein

Wie lässt sich ein Bandscheibenvorfall diagnostizieren?

Der Arzt wird bei Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall zuerst eine körperliche Untersuchung durchführen, anschließend kommen Sensibilitätstests und am Schluss auch bildgebende Verfahren wie MRT ins Spiel, um einen Bandscheibenvorfall sicher diagnostizieren zu können.

Reizstrom bei Bandscheibenvorfall

Ein Reizstromgerät stimuliert mit winzigen Stößen Nerven und Muskeln. Mittlerweile arbeiten zahlreiche Orthopäden, Schmerztherapeuten und Physiotherapeuten mit diesen Geräten, da sie häufig eine sinnvolle Alternative zu Schmerzmitteln darstellen. Die Anwendungsmöglichkeiten mit einem Reizstromgerät sind vielseitig. Hinzu kommt, dass die Anwendung ausgesprochen einfach ist und Sie diese auch von zuhause ausführen können.

Sie benötigen dafür nur ein hochwertige TENS Reizstromgerät in Kombination mit den passenden Elektroden, in diesem Fall für den Rücken- und Lendenwirbelbereich.

Dann kann es losgehen: Die Stromimpulse bewirken, dass die Muskeln sich lockern und der Stromreiz unterbunden wird. Zudem wird das Gewebe um die Muskeln herum besser durchblutet¹ und Spannungen nehmen ab. Die meisten Menschen empfinden eine regelmäßige Behandlung mit Reizstrom als sehr angenehm, die Schmerzen lassen dabei nach. Allerdings ist es wichtig, pro Behandlung mindestens 10 bis 20 Minuten Zeit einzuplanen und etwas Geduld mitzubringen: Spürbar wird der Effekt meistens erst nach 12 oder mehr Anwendungen. Im Idealfall behandeln Sie Ihren Lendenwirbelbereich, wenn ein Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall besteht, täglich mit dem TENS Gerät.

Die Vorteile einer Behandlung mit dem TENS Gerät liegen auf der Hand: es ist ganz einfach zuhause möglich, die Behandlung kann sogar während der Arbeit erfolgen, es ist auf einen längeren Zeitraum umgerechnet kostengünstig, Sie ersparen sich unter Umständen den Griff zur Schmerztablette und können vielleicht eine Operation noch eine Weile hinauszögern und im besten Falle sogar umgehen.

In jedem Fall stellt die Schmerzbehandlung mit TENS bei einem Bandscheibenvorfall eine schonende, konservative Behandlungsmöglichkeit dar. Einzig für Patienten mit Herzschrittmachern und Schwangere empfiehlt sich diese Methode nicht.

Bandscheibenvorfall vorbeugen

Es gibt ein paar Tipps, mit denen Sie einem Bandscheibenvorfall effektiv vorbeugen können:

  • Kräftigen der Muskulatur
  • Beweglichkeitstraining
  • Optimale Versorgung mit Nährstoffen, auch Vitamin D und Kalzium
  • Übergewicht, langes Sitzen, langes Stehen und Rauchen vermeiden
  • Lasten aus der pche heben, nicht gebückt
  • Ergonomische Sitzhaltung am Arbeitsplatz

Dabei hilft Ihnen ebenso ein Kombigerät aus TENS & EMS, das zur Stabilisierung der Rückenmuskulatur beiträgt und gezielt Schmerzen vorbeugt.

Sie haben noch Fragen zur effektiven Linderung Ihrer Schmerzen? Unsere geschulten Medizinprodukte-Berater stehen Ihnen unter der Rufnummer + 49 7152 - 353 911- 0 gerne von Mo-Fr von 9-17 Uhr zur Verfügung.

Quellen und wissenschaftliche Studien

¹Cramp, Gilsenan, Lowe & Walsh. (2000). The effect of high- and low-frequency transcutaneous electrical nerve stimulation upon cutaneous blood flow and skin temperature in healthy subjects. Clinical Physiology, 20(2), 150–157. https://doi.org/10.1046/j.1365-2281.2000.00240.x

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