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Potenz steigern mit Beckenbodentraining

Männer können durch Beckenbodentraining gezielt ihre Potenz steigern und das Risiko einer erektilen Dysfunktion bzw. Impotenz enorm senken.

Jeder zweite Mann leidet nach seinem 45. Lebensjahr unter Potenzproblemen, wie in wissenschaftlichen Untersuchungen herausgefunden wurde. Aber auch jüngere Männer können Erektionsprobleme haben. Potenz wird in diesem Zusammenhang als die allgemeine physische Fähigkeit zum Ausführen des Sexualaktes definiert. Erektionsstörungen können eine Partnerschaft unter Umständen stark belasten und unglücklich machen. Doch um Ihre Potenz zu steigern können Sie, unabhängig Ihres Alters, einiges tun.

Potenz steigern – so wichtig ist der Beckenboden für den Mann

Es besteht eine bedeutende Verbindung zwischen Beckenbodenmuskulatur und Potenz, die vielen Männern nicht bewusst ist. Eine starke Beckenbodenmuskulatur hilft, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen und diese dann auch lange genug aufrechterhalten zu können. Ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel im männlichen Organismus kontinuierlich Jahr für Jahr. Ein Mann um die sechzig hat circa dreiviertel der ursprünglichen Sexualhormone in seinem Körper zur Verfügung. Er wird kraftloser und lustloser. Ein starker, gut trainierter Beckenboden kann einen Großteil dieser Beeinträchtigungen auffangen. Regelmäßiges und richtig ausgeführtes Beckenbodentraining für den Mann kann eine kontinuierliche Potenzsteigerung bewirken und ist ebenso die beste Vorbeugung gegen Potenzstörungen.

Potenzproblemen vorbeugen

Um das Impotenz-Risiko zu verringern, können Sie die folgenden Punkte beachten:

  • Nikotin vermeiden
  • Möglichst keinen Alkohol zu sich nehmen
  • Übergewicht vermeiden
  • Für ausreichend Bewegung sorgen
  • Regelmäßges Beckenbodentraining durchführen 
  • Für eine gesunde & ausgewogene Ernährung sorgen
  • Stress reduzieren
  • Genügend Wasser trinken
  • Für ausreichend Schlaf sorgen

Potenzsteigerung durch angemessene Lebensweise

Zu einer angemessenen Lebensweise gehört vor allem eine gute und ausgewogene Ernährung. Die Natur bietet einige Produkte, die einen positiven Einfluss auf den Testosteronspiegel haben. Das sind insbesondere Vollkornprodukte bzw. Getreidearten, vor allem der Hafer. Beim Verzehr von Früchten sollten Beeren bevorzugt werden. Einen günstigen Effekt bieten auch Gemüsearten wie Brokkoli oder Spinat. Zudem erweisen sich Fisch, Pinien- und Kürbiskerne sowie Nüsse als förderlich für die Potenz. Besonders Erd- und Walnüsse sind wegen ihres hohen Gehalts an Aminosäuren sehr zu empfehlen. Der Konsum von Alkohol und Nikotin wirken nämlich nicht nur einer Potenzsteigerung entgegen, sondern sorgen sogar aktiv für eine Verstärkung von Potenzproblemen.

Übung zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit

Wichtige Übungen für einen starken und gut durchbluteten Beckenboden, der Grundlage einer ausreichenden Erektionsfähigkeit ist, finden Sie auf unserer Seite zum Beckenbodentraining für den Mann. Ebenso gibt es Beckenbodentrainer, um das Training des Beckenbodens noch effektiver zu gestalten. Dabei werden Sonden oder Elektroden mit einem Reizstromgerät verbunden. Durch die elektrischen Impulse ziehen und entspannen sich die Muskulatur wieder. 

Beckenbodentrainer-Sonden-Reizstromger-t

Urologen und Experten aus den Sexualwissenschaften empfehlen darüber hinaus die Anwendung der so genannten Masturbationstherapie, um die Erektionsfähigkeit weiter zu stärken. Ohne Stress und Druck können Sie hier alleine üben, indem Sie Ihren Penis stimulieren, bis dieser erigiert. Danach sollte er die Erektion wieder abklingen lassen, um danach eine erneute Stimulation vorzunehmen. Dies sollten Sie dreimal hintereinander durchführen werden.

Diese Übung findet auch in der Teasing-Technik Anwendung. Die Vorgehensweise ist hier dieselbe, nur findet sie während des Geschlechtsaktes statt. Die Teasing-Technik hat sich zur Kontrolle und zum Herauszögern einer vorzeitigen Ejakulation bewährt.

Mögliche Ursachen von Potenzproblemen

Selbstverständlich sollte auch bei Problemen mit der Potenz ärztlicher Rat eingeholt werden, um die Ursache von krankheitsbedingten Problematiken auszuschließen. 90 % der Potenzprobleme sind jedoch psychisch bedingt. Mögliche Ursachen können unter anderem sein:

  • Zu niedriger Testosterongehalt im Blut
  • Schwellkörper des Penis werden nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen (Erkrankungen von Herz und Venen)
  • Diabetis mellitus
  • Hypertonie und Nebenwirkungen der entsprechenden Medikamenten
  • Arteriosklerose
  • Nebenwirkung von Medikamenten (häufig Betablocker)
  • Stress 
  • Zu hoher Leistungsdruck
  • Überforderung 
  • Zu hohe Ansprüche an sich selbst 
  • Zu geringes Selbstbewusstsein

Potenz und Wechseljahre des Mannes

Die Wechseljahre des Mannes, auch Klimakterium virile oder Andropause genannt, bezeichnet den Lebensabschnitt von Männern, in dem sich das natürliche Absinken des Testosteronspiegels verstärkt. Das männliche Hormon Testosteron wird in immer kleineren Mengen ausgeschüttet, dafür erhöht sich die Ausschüttung von weiblichen LH-Hormonen. Für die Behandlung stehen verschreibungspflichtige Hormonersatztherapien in Form von testosteronhaltigen Gels, Pflastern und Medikamenten zur Verfügung. Vor einer Verordnung muss der behandelnde Urologe jedoch zwingend sicherstellen, dass keine Erkrankung mit Prostatakrebs vorliegt. Die körperlichen Folgen eines zu niedrigen Testosteronspiegels sind zum einen eine Rückbildung von glatten Muskeln, zum anderen schreitet der Prozess der Muskelerschlaffung jetzt schneller voran, da weniger natürliches Kollagen produziert wird. Dadurch verlieren auch die Schwellkörper des Penis immer mehr an Spannkraft und Elastizität und der Blutfluss in den Penis wird erschwert. Damit nimmt gleichzeitig die Versorgung mit Nährstoffen wie Aminosäuren und B-Vitaminen ab. In dieser Zeit nimmt die Intensität der sexuellen Empfindungen beim Mann stark ab. Die Libido und die Sexualfunktionen verrringern sich. Nach dem 50. Lebensjahr sind nur noch etwa 39 % der Männer mit ihrem Sexualleben zufrieden. Die meisten leiden sehr unter starker sexueller Unzufriedenheit.

Die häufigsten Symptome eines Testosteronmangels:

  • Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • verminderte Körperbehaarung
  • Reduktion der Knochen- und Muskelmasse
  • verminderte Libido
  • Depressionen

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